In memoriam hpg: Serie im Gedenken an Hanspeter Guggenbühl

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Hanspeter Guggenbühl (2. Februar 1949 – 26. Mai 2021) gehörte zu den profiliertesten Schweizer Journalisten und Buchautoren für die Themen Energie, Umwelt, Klima und Verkehr. Hanspeter Guggenbühl engagierte sich seit den Gründerjahren mit viel Leidenschaft für Infosperber – er schrieb mehr als 600 Artikel und prägte die Online-Zeitung ganz wesentlich. Sein unerwarteter Tod ist ein grosser Verlust für den Journalismus, für Infosperber und für alle, die ihm nahestanden.

  • Effizienz versus Nachhaltigkeit | Rudolf Rechsteiner / 03.10.2021 | Seit der Industriellen Revolution steigt die Produktivität. Doch «mehr Effizienz» ist tückisch. Nachhaltigkeit geht anders.
  • Die Grammatik der Verharmlosung | Felix Schindler / 26.09.21 | Jedes Jahr sterben 210 Menschen im Verkehr. Die Sprache, mit der wir diese Ereignisse beschreiben, macht die Opfer zu Schuldigen.
  • Über die Weigerung, etwas einfach hinzunehmen | Jakob Weiss / 29.8.2021 | Wer mit Hanspeter Guggenbühl in persönlichem Kontakt stand, wurde nicht von seiner Neugier verschont.
  • Alternative Fakten in alternativen Welten | Reto Knutti / 22.8.2021 | Die Verständigung zwischen Wissenschaft und Bevölkerung ist schwieriger denn je. Eine Auslegeordnung von Klimaforscher Reto Knutti.
  • Hanspeter und die Aufklärung | Billo Heinzpeter Studer / 8.08.2021 | Es gibt diesen einen Satz von Hanspeter Guggenbühl, den sein Freund Billo Heinzpeter Studer erst nach Jahren entschlüsselt hatte. | «Aber sagt mal: Seid Ihr eigentlich Demokraten?»
  • Wie aus der Göttin ein Panzer wurde | Marcel Hänggi / 25.07.2021 | Was uns die Geschichte des Automobildesign über ein Gerät lehrt, das man längst ersetzt hätte, diente es primär als Verkehrsmittel.
  • Der Partner innerer Dialoge | David Sieber / 18.07.2021 | «Hanspeter dachte in ganz anderen Kategorien»: Der Journalist David Sieber über sein Verhältnis zu Hanspeter Guggenbühl.
  • Pessimist in der Diagnose, Optimist im Handeln | Jakob Tanner* / 11.07.2021 | Der Umwelt- und Klimaschutz befindet sich in einer desolaten Lage. Wir sollten die Texte von Hanspeter Guggenbühl wieder lesen.



Hanspeter Guggenbühl hatte sich in seinem journalistischen Wirken immer wieder mit dem Sinn des mengenmässigen Wirtschaftswachstums befasst. Es werde nur das Wachstum des BIP gemessen, aber nicht gesagt, ob Sinnvolles oder Unsinniges gewachsen sei. Vor fast fünfzig Jahren veröffentlichte die Nationalzeitung unter der Überschrift «Tretmühle» seine folgende Kolumne.
Als Teil unserer Serie im Gedenken an HPG veröffentlichen wir folgende historische Kolumne, die Guggenbühl am 7. Juli 1986 für die «Bündner Zeitung» geschrieben hatte. Sein noch immer aktuelles Fazit: Die Behörden sollen auf Interessenorganisationen und -Lobbys weniger Rücksicht zu nehmen.
Für sein Gesamtwerk bekam Hanspeter Guggenbühl am 30. August den Zürcher Journalistenpreis. Noch vor seinem Tod wählte er zuhanden der Jury drei seiner Tausenden von Artikeln aus, die ihm wichtig erschienen. Als Teil unserer Serie im Gedenken an Hanspeter Guggenbühl veröffentlichen wir sie an dieser Stelle. Der folgende dritte Artikel erschien am 7. November 1996 in der Weltwoche.
Für sein Gesamtwerk bekam Hanspeter Guggenbühl am 30. August 2021 den Zürcher Journalistenpreis. Noch vor seinem Tod wählte er zuhanden der Jury drei seiner Tausenden von Artikeln aus, die ihm wichtig erschienen. Als Teil unserer Serie im Gedenken an Hanspeter Guggenbühl veröffentlichen wir sie an dieser Stelle. Der folgende Artikel erschien am 11. März 1980 (!) u.a. in der «Basler Zeitung».
Als Teil unserer Serie im Gedenken an Hanspeter Guggenbühl veröffentlichen wir seinen nur leicht gekürzten Vortrag, den er vor zehn Jahren im Rahmen der Marienberger Klausurgespräche im Südtirol hielt. Ein Jahr zuvor hatte er zusammen mit Urs P. Gasche das Buch «Schluss mit dem Wirtschaftswachstum – Plädoyer für eine Umkehr»* veröffentlicht.
Als Teil unserer Serie im Gedenken an Hanspeter Guggenbühl übernehmen wir seinen Artikel aus dem Jahr 2005 über das unsinnige Starren auf das Wirtschaftswachstum. Mit aktuellen Zahlen von heute könnte er die falschen Weichenstellungen noch schärfer darstellen. Trotzdem ist das BIP-Wachstum noch immer das oberste Ziel der Wirtschaftspolitik.